Ein Jahrtausend ohne Herrschaft

Von Cayönü nach Catal Hüyük

Von 7.000 bis 4.000 BC bestand in Anatolien und der Balkanregion eine egalitäre Gesellschaft. In der Siedlung Catal Hüyük lebten mehr als tausend Jahre lang bis zu zehntausend Menschen zusammen. Hier lässt sich aus den archäologischen Befunden nicht nur die egalitäre Gesellschaftsstruktur entwickeln, sondern Einblick gewinnen in die kulturellen Leistungen einer freien Gesellschaft.


Sind egalitäre Gesellschaften auch ökologisch?

Umweltzerstörung und Gesellschaftsform

Konkurrenz, Urbanisierung, fehlerhafte Planung und die Erzeugung von Mehrprodukt sind Ursachen der Umweltzerstörung in hierarchischen Gesellschaften. Bedeutet dies, dass egalitäre Gesellschaften, die derartige ökonomische Prinzipien nicht kennen, nachhaltig wirtschaften? Empirische Untersuchungen vermitteln ein zwiespältiges Bild.


Der Entdecker des egalitären Neolithikums

Vere Gordon Childe Archäologe und Marxist

Foto Vere Gordon Childe von ca. 1930
[Bildquelle : Portrait of V. Gordon Childe, ca. 1930s / Creator: Swan Watson, Andrew / Image number: nla.pic-an23815428 / National Library of Australia]

Vere Gordon Childe gilt als einer der bedeutendsten Archäologen des 20. Jahrhunderts; er war derjenige, der "das Studium der Vorgeschichte vom amateurhaften Antiquitätensammeln zur sozialen Wissenschaft erhob." Dass Childe Marxist und Revolutionär war, wird dabei häufig ignoriert. Daher soll sein fünfzigster Todestag zum Anlass genommen werden, hier an ihn zu erinnern.


"Von Cayönü nach
Catal Hüyük"

"Umweltzerstörung und Gesellschaftsform"

"Zum Fünfzigsten Todestag: Vere Gordon Childe"

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